Mein Name ist Antje Proft.
„Radfahren ist für mich (wie) das Leben – es geht bergauf, bergab, mit Rücken- oder Gegenwind – aber IMMER nach vorn und in Bewegung!“ Leben, das heißt für mich seit 2012 mit Brustkrebs und seit Oktober 2021 nunmehr ohne rechte Brust zu leben. Das ist für alle sichtbar, denn ich habe mich dafür entschieden, diesen Verlust nicht durch Epithese oder einen Brustaufbau zu kaschieren.
Bei ihrer Entscheidungsfindung haben mich die Frauen vom Verein „Ablatio mammae – Selbstbewusst ohne Brust“ e.V. (AMSOB) unterstützt und gestärkt.
Die Unterstützung, die ich durch AMSOB erfahren habe, möchte ich mit den Radtouren unter dem Motte „Brustlos nicht rad(t)los“ weitergeben und so selbst für andere betroffene Frauen aktiv werden. Beim Besuch der jeweils auf der Strecke liegenden Brustzentren übergebe ich „Mutmach-Post“ des AMSOB e.V. und komme mit Patientinnen, Ärzt/innen und Pfleger/innen über das Thema „brustlos leben“ ins Gespräch.


