Der Wetterbericht hatte es schon angekündigt und der Blick nach draußen am frühen Morgen brachte Bestätigung – es regnet heute….na zum Glück habe ich meine Ausrüstung in den letzten Jahren für dieses Wetter immer weiter optimiert und so kann diese auch gleich beweisen, ob sie ihre Funktion ordentlich erfüllt.

Aber erstmal wird gefrühstückt und dann kann das Fahrrad zusammengebaut und die Ausrüstung angelegt werden.
Schon bald ist alles startklar und es geht los zum Rotkreuzklinikum, denn ich war vor dem eigentlichen Termin dort noch mit der Redakteurin der SZ Frau Bolten verabredet. In der Cafeteria des Klinikums sind wir schnell in ein Gespräch vertieft und so verging die Zeit bis zum Termin wie im Fluge.
Die Oberärztin Frau Dr. Andrulat und die Psychoonkologin Frau Dr. Falk nahmen uns gemeinsam mit der Pflegedienstleiterin in Empfang. Da der Fotograf der SZ auch dabei war, wurden zuerst die Fotos für den Zeitungsbeitrag gemacht und es gab auch ein neues Herzkissen extra für mich als Geschenk von der Station – Danke dafür – es ist wirklich eine liebe Geste und ich weiß, wie sehr es hilft nach der OP – überall im Land gibt es fleißige Näherinnen – der Katholische Frauenbund Gräfelfing gehört auch dazu!


Anschließend war im Zimmer der Psychoonkologie alles für ein nettes Gespräch vorbereitet inklusive Getränke und Waffeln.
Auch hier waren wir schnell beim Thema – Mastektomie und der Wunsch zum Flachbleiben oder eben nicht – je nach den Bedürfnissen der Patientinnen. In diesem Brustzentrum – einem der ältesten in Deutschland – findet jede Frau mit ihrem Wunsch ein offenes Ohr und das Team ist absolut gewillt gemeinsam mit den Patientinnen den jeweils optimalen Weg zu finden – bis hin zu Gutachten zur Abnahme der zweiten nicht betroffenen Brust ohne medizinische Indikation oder positiven BRCA-Test. Eine echte Mutmachstation eben.
Die Zeit verrann und ich musste schnell aufs Rad zum nächsten Termin im Klinikum Dritter Orden. Hier saß ich kurz im Wartebereich und schon kam Frau Dr. Himsl auf mich zu und holte mich in ihr Zimmer. Auch dort war alles liebevoll für den Besuch vorbereitet mit Saft und Salzstangen und so konnte ich ihr den Verein AMSOB eV im Beisein von der Assistenzärztin Frau Sattlegger und der PJ Frei Steitz vorstellen und die Mutmachpost übergeben. Dann haben wir uns noch ein schönes Plätzchen für das Foto gesucht und im Wissen um eine weitere wirklich kompetente Mutmachstation schwang ich mich wieder in den Sattel.

Die dritte Station des heutigen Tages lag im Westen der Stadt – das Helios Klinikum München West. Hier wartete schon meine Vereinskollegin Luise auf mich und gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach der richtigen Station und Frau Dr. Jarchau. Auf der Station angekommen, mussten wir leider von Frau Esen aus dem Sekretariat erfahren, dass Frau Dr. Jarchau krank ist und uns somit nicht empfangen kann. Frau Esen hat dankenswerter Weise stellvertretend für das Team die Mutmachpost entgegen genommen und uns versprochen diese weiter zu leiten.
Alle Stationen des heutigen Tages waren damit geschafft und so gab es erstmal eine ausgedehnte Pause in der Cafeteria.


Auf dem Heimweg hatte es sogar dann aufgehört zu regnen und es blieb Zeit und Muße für den Dank an diesen göttlichen Tag und den Blick in die schöne Landschaft entlang es Äußeren Radlrings München – da vergißt man glatt, dass man in einer Großstadt ist.
Morgen geht es weiter mit Teil 2 der München Tour – mit wiederum 3 Brustzentren – aber heute Abend folgt erstmal das Offene Online Treffen von AMSOB – also wir sehen uns!












