Heute habe ich die Regensachen gesichert nach unten geräumt und die Badesachen obenauf. Der Wetterbericht meldete schließlich einen richtigen Sommertag. Diesmal musste das Fahrrad zuerst gepackt werden, denn das Frühstück war in einem 900 m entfernten Hotel bestellt, da die Pension am Bahnhof dafür gar keinen Raum und auch kein Personal hat. Im Hotel „Zum deutschen Hause“ war das Frühstücksbüffet reich gedeckt und so konnte ich danach gut gestärkt starten.
Anschließend ging es durch das Stadttor von Lübbenau hinaus aus dem Ort immer in Richtung Lübben immer entlang an mindestens einem der zahlreichen Spreewaldkanäle. In Lübben wollte ich Baden gehen – der Weg zur ersten möglichen Badestelle über eine Brücke war aber schon mal gesperrt – nicht schlimm, ich hatte ja mehrere Stellen in der App markiert. Also erstmal durch durch den Ort, am Schloss vorbei und wieder hinaus und da war sie auch schon – die gewünschte Badestelle. Somit habe ich auch an der Spree mein Ziel erreicht mindestens einmal in dem Fluss zu Baden, den ich entlang fahre.
Gut gekühlt konnte ich wieder ordentlich in die Pedale treten und die Landschaft mit den viel Gewässern und netten Ortdurchfahrten des Spreewaldes genießen – der eine oder andere nette Schwatz mit anderen Radlern hat sich dabei auch ergeben – alle waren entspannt unterwegs – bei dem Wetter und der Landschaft geht’s ja auch gar nicht anders.
Bald bog der Weg ab in den Wald und es ging auch ziemlich bergauf – ich war aber gut in Form und nichts konnte mich bis zur Mittagspause am Spreeufer in Wasserburg.
Hinter Wasserburg ist es mir gelungen, einen der zahlreichen Störche im Flug zu erwischen.

Der Weg wechselte dann zwischen Straße, Wehren und Feldern hin und her bis zur obligatorischen 50km-Pause. Dafür hatte ich mir die Fischerei in Alt-Schadow ausgesucht. Eigentlich war ich auf ein Fischbrötchen direkt vor Ort aus, aber die Fischersfrau hatte ausschließlich Räucherfisch im Angebot. Da habe ich mich kurzerhand für eine Forelle entschieden. Die nette Fischersfrau hat mir noch den Weg zu einer tollen Raststelle an der alten Schleuse beschrieben – dem Rat bin ich gefolgt und habe eine schöne Pause in der Hollywoodschaukel verbracht.
Anschließend ging es immer wieder über Brücken zu meiner heutigen Unterkunft – einer Ferienwohnung am Rande des Spreewaldes – die letzten Kilometer führten etwas beschwerlich durch hohes Gras – da werde ich morgen lieber eine Umweg zurück zum Spreeradweg nehmen – aber ich habe es geschafft und wurde von dem netten Vermieter schon überall rumgeführt und bekomme morgen sogar ein Frühstück gemacht.
Morgen stehen dann knapp 80 km nach Erkner mit Besuch der Klinik in Bad Saarow als letze Mutmachstation auf dem Programm.































