Finale im Großstadtdschungel!

Heute stand ja „nur“ eine recht kurze Strecke bis in die Mitte von Berlin an…ABER…bei über 30 Grad und logischer Weise mitten durch die Stadt.

Aufstehen, frühstücken, packen – längst Routine – geht schnell. Bemerkenswert war, dass das Frückstück diesmal auf der Hotelterrasse, also im Freien, stattfinden konnte – und lecker war es allemal. Anschließend Taschen ans Fahrrad schnallen und das Stück rüber zum S-Bahnhof Erkner fahren…denn dort wollte kurz nach 8 Uhr Jessi ankommen, um mit mir die allerallerletzte Etappe der „Brustlos nicht Rad(t)los“-Touren mit zu fahren. Das ist mir eine große Freude, denn alle gemeinsamen Etappen in den vergangenen Jahren haben immer viel Spaß gemacht und in diesem Jahr standen die Vorzeichen für eine gemeinsame Etappe nicht so gut – umso größer jetzt Freude, dass es auf den letzten Metern gemeinsam möglich ist. Ich brauchte gar nicht lange Warten und schon stand Jessi wie vereinbart vor mir und es konnte losgehen.

Gemeinsam fuhren wir dann raus aus Erkner in den Köpenicker Wald rüber zum Müggelsee…Plötzlich raschelt es kurz vor uns und ein Wildschwein kreuzt im Vollsprint unseren Weg – also erstmal ganz vorsichtig weiter – könnten ja noch mehr kommen und anschließend die Musikbox an, damit alle anderen tierischen Kameraden im Gebüsch bleiben, wenn wir kommen. So konnten wir den Müggelsee sicher erreichen und hatten wenig später einen schönen Ausblick auf Köpenick. Hier fand sich auch eine schattige Ecke für eine Trinkpause – das brauchen bei den Temperaturen nicht nur weltmeisterliche Fußballer, sondern auch ganz normale Radfahrerinnen.

Eigentlich sollte es ab da immer auf asphaltiertem Weg weiter gehen..aber Pustekuchen..der Radweg wurde gebaut und wir durften durch den Sand daneben mehr schieben als fahren.

Rüber nach Treptow überquerter wir die Spree – zu unserer Freude nicht über eine Brücke, sondern mit der Fähre. Vorbei am Treptower Park hatten wir nun endgültig die Großstadtmetropole mit ihrem wilden Verkehr erreicht.

Entlang der East-Side-Gallery konnten wir den Fernsehturm erspähen und später auch direkt über den Alexanderplatz am Roten Rathaus vorbei, durchs Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz querend unser Ziel die STATION Event Location am Gleisdreieck erreichen.

Am Ziel wollte wir mit „The final Countdown“ aus der Box triumphierend zur YecCon auf den Hof einfahren…aber denkste…Einfahrt für Fahrräder verboten! Nach Anruf beim Sicherheitsmann und Veranstalter gewährte uns die Wachfrau Einlass mit Fahrrädern – und so kamen wir etwas weniger triumphierend eben Fahrrad schiebend auf dem Gelände an, wo Katja schon wartete und das Zielfoto geschossen werden konnte – die Fahrräder haben wir dann wieder ordentlich nach draußen gebracht.

Yes Con 2026

An unserem Stand fanden die Botschaften der Brustzentren vom Senologiekongress einen würdigen Platz und es folgte ein Tag mit vielen Gesprächen und Begegnungen mit bekannten und neuen Gesichertern, die entweder Hilfe für Krebsbetroffene anbieten oder eben brauchen – dafür ist die YesCon ja auch da.

Als am Abend der Trubel abebbte folgte der Besuch im Biergarten nebenan und die Fahrt zum Quartier durch das lebendige Berlin an einem warmen Sommerabend.

Es wird ein weiterer Tag auf der YesCon folgen bevor diese bemerkenswerte Reise für mich zu Ende geht…das Fazit wird also noch folgen.