DAS WARS!

Einmal noch das Rad-Shirt an, rein in den Sattel und von Berlin-Pankow hinüber zur Yes!Con in der STATION. Erstmal trotz Hitze gemütlich durch den Schlosspark Schönhausen, das Zentrum von Pankow, bald den Fernsehturm im Blick, Unter den Linden hinein zum 2. Tag der Yes!Con.

An unserem Stand kam lieber Besuch vorbei – Birte Schlinkmeier von der Reha-Klink Bad Oexen, unsere lieben Standnachbarn von Pink Kids Camp, Esther von LaMesma, Sonja Schumacher von der Charité und natürlich zahlreiche BesucherInnen der Yes!Con. Mit allen haben wir tolle Gespräche geführt, das FlatWave-Kissen vorgeführt und die Nixen im Nixo-Mobil gezeigt. Rührendster Moment für mich: Jessi hat eine davon an eine junge Frau mit metastasierten Krebs verschenkt, die mit ihrer Mama da war – Taschentuchalarm!

Den Bär von der Krebsgesellschaft und Patrice Aminati haben wir auch noch getroffen!

Nachmittags wurde es dann ziemlich leer und so haben auch wir wie viele andere Aussteller  zusammen gepackt. Mein Privattaxi aus Leipzig kam pünktlich, Fahrrad samt Gepäck und Nixo-Mobil waren schnell verstaut und ab ging es über die fast leere Autobahn nach Hause.

Genau – DAS WAR`s – Die Radtouren unter dem Motto „Brustlos nicht Rad(t)los“ haben hiermit ihr würdiges Ende gefunden. Ich hänge das Shirt jetzt an den Nagel

Es waren 5 ereignisreiche Jahre in denen ich 4484 km unter diesem Motto Rad gefahren bin, meist an Flüssen entlang, dabei 287 Stunden und 2 Minuten im Sattel saß, 15.090 Höhenmeter hoch gestrampelt bin (oder eben geschoben habe) und dabei 92 Mutmachstationen besucht habe.

Der folgende Brief vom Brustzenrum Bautzen ist nur ein Beispiel der Wertschätzung, die mir dabei entgegen gebracht wurde:

Ich danke

– Allen, die mich empfangen haben

– Allen, die mitgeradelt sind,

– Allen, die Presse und SocialMedia Beiträge initiiert und verfasst haben

– Allen, die die Berichte darüber so eifrig verfolgt und kommentiert haben

Ohne Euch wäre die Tour nicht in dieser Form möglich gewesen.

Meinem Körper, der das Alles mitgemacht hat, meinem Fahrrad, dass niemals schlapp gemacht hat und Enti, die immer eine Schnabellänge voraus war, danke ich besonders, denn nichts im Leben ist selbstverständlich.

Aber keine Angst – Fahrradfahren bleibt mein Leben, so lange ich noch treten kann – neue Ideen gibt es schon – in den nächsten Jahren möchte ich mit Krebsbetroffenen und ihren Angehörigen gerne gemeinsam Radfahren und dafür Touren organisieren – mal sehen was aus dieser wagen Idee so wird!