Das AMSOB-Online-Treffen gestern Abend war super – Lu und Jessi haben sensationell moderiert – ich konnte mangels leistungsfähiger Internetverbindung „nur“ zuhören und war begeistert, wie es eben auch ohne mich geht.
Also konnte ich auch ruhig schlafen und morgens mit einem üppigen Frühstück in den Tag starten.

Dann brauchte ich mich ja nur noch reisefertig machen und den Weg zum Uniklinikum finden – eigentlich weder weit noch schwer – aber dieses Kopfsteinpflaster gepaart mit Straßenbahnschienen – das steht nicht auf meiner Hitliste.
Dennoch war ich überpünktlich da und Jessi kam mir auch gleich entgegen. Wir waren um 9:00 Uhr am Haupteingang mit Frau Prof. Dr. med. Tchaikovski verabredet. Kurz vorher kam Herr Seeger von der Presseabteilung schon auf uns zu und so waren wir bereits ins Gespräch vertieft als dann Frau Prof. Tchaikovski eintraf. Der richtige Ort für das obligatorische Foto war dann auch schnell gefunden – dabei haben wir zwar sämtlichen Straßenverkehr aufgehalten – aber das war es ja wohl wert.

Anschließend durfte das Fahrrad direkt in der Pforte parken und wir sind alle noch zur Station gegangen. Dort konnten wir dann in Ruhe im Beisein der Stationsschwester Frau Richter die Mutmachpost und die Flyer übergeben und über viele Belange des brustlosen Lebens und der Gründe für diese Entscheidung sprechen. Die Verantwortlichen dieser Station sind gesichert mit dem ganzen Herzen dabei, die für jede Frau passende Entscheidung zu finden und mit zu tragen – eine echte Mutmachstation eben!

Als wir wieder draußen waren, regnete es doch tatsächlich ein wenig – aber die passende Ausrüstung ist ja immer griffbereit dabei.

So habe ich mich dann von Jessi verabschiedet und den Havelradweg Richtung Potsdam gesucht – war nicht schwer zu finden und direkt am Wasserufer auch idyllisch und gut zu fahren. Der Regen war dann ja auch gleich vorbei.
Der Weg war so wie man es von einem Flußradweg erwartet. Schön am Wasser lang oder durch Wald und Feld mit allerlei Entdeckungen von Flora und Fauna.
Für die Mittagspause hatte ich mir schon bei der Planung ein Eiscafé ausgekuckt …und siehe da – der Wegweiser führte auch direkt dahin – ich musste gar nicht lange auf meinen Eiskaffee warten – ich war nämlich der einzige Gast – was aber nicht an der Qualität der Speisen und dem Besitzer liegen kann – es war nämlich echt nett dort.


Bis Werder fuhr es sich dann im gewohnten Gang einfach mit viel Freude weiter, so dass die 50km-Marke für die da obligatorische Pause schnell erreicht war.
Auch diese Lokalität hatte ich schon vorher eruiert und so konnte ich Speis und Trank ausgiebig genießen.
Danach war es bis Potsdam nur noch nur noch ein Kinderspiel. Abwechselnd an Häfen mit ziemlich teuren Kähnen, Campingplätzen und Sportanlagen vorbei kam die Stadt mit ihrem Gewusel immer näher.
Das Hotel liegt direkt neben der Klinik, die morgen früh unseren Besuch erwartet und gleich in der Nähe der Innenstadt. So konnte ich mich gut noch mit Hanna am Hbf zum Abendessen treffen – Bilder vom Essen gibt es keine – wir hatten einfach zu viel zu erzählen, da war kein Raum für Dokumentation.

Es war heute ein rundum gelungener Tag, der Lust macht auf mehr – ich freue mich schon auf morgen
























