Heute geht die Tour ja richtig los – endlich darf ich Mutmachpost in einem Brustzentrum übergeben.
Wie immer beginnt der Tag aber erstmal mit einem leckeren Frühstück und dem obligatorischen Startfoto.


Ich habe die Tour so geplant, dass ich so viel wie möglich den „richtigen“ Ruhrtalradweg fahre und dann nur nach Norden abbiege, um die Brustzentren in den Städten anzufahren – das bedeuten, dass ich unzweifelhaft eben nicht den kürzesten Weg fahre und machmal auch zusätzlich Berg hoch und runter muss. So war es auch heute.
Also erstmal zwischen den Feldern runter zur Ruhr um dann in Dellwig nach Norden Richtung Unna abzubiegen. Das Navi zeigte einen ordentlichen Berg an und ich hab die Aufgabe angenommen – bin tatsächlich ohne Abzusteigen bis hoch nach Billmerrich gekommen. Von da aus war es nicht mehr weit nach Unna.
Die Stadt empfing mich mit ihrem schönen Park, so dass die Anfahrt zum Krankenhaus auch auch ganz nett war. Ich war schon etwas vor dem Termin um 10:30 Uhr da – Frau Stewing, die hier als Breast Care Nurse arbeitet, hatte aber gleich Zeit – sie ist nämlich extra an ihrem freien Tag gekommen, um mich zu empfangen – was für eine tolle Geste. So kamen wir schnell ins Gespräch und ich konnte die Mutmachpost und die Flyer zeigen und über den Vereinund unsere Angebote berichten. Pünktlich zum vereinbarten Termin war dann auch Frau Szallies von der Unternehmenskommunikation zur Stelle und wir konnten schöne Fotos mit Fahrrad im Freien machen. Danach war ich auch noch in die Cafeteria eingeladen und wir setzten unser Gespräch fort, dabei konnte ich viel über das Brustzentrum des Christlichen Klinikums Unna Mitte erfahren – es ist zB eines der ältesten Brustzentren in Deutschland und die Stelle der Breast Care Nurse wird hier zusätzlich zum Stationsbetrieb finanziert – das ist in den Brustzentren nicht oft der Fall. Dann gesellte sich auch noch die Psychoonkologin Frau Attig mit ihrer Praktikantin zu uns und wir tauschten uns weiter über den Verein aus. Danach erhielt ich noch eine Führung durch das Haus inklusive Station, Kirchenraum und dem Büro der Breast Care Nurse – hier werden zukünftig unsere Mutmachpostkarten aufgehängt. Die Zeit verging wie im Fluge – ich war statt geplanter 20 min fast 90 min da – bei so viel Engagement können wir hier mit super gutem Gewissen von einer neuen Mutmachstation sprechen – ich bin sehr dankbar für diese Aufmerksamkeit und diese tolle Begegnung – wir bleiben ganz sicher in Kontakt. Zum Abschied bekam ich auch noch eine kleine neuen Freundin für die Glückskäfer-Ente – volle Begeisterung auf allen Seiten.
- Christliches Klinikum Unna

Danach musste ich mich erstmal auf der nächstbesten Bank sammeln, den WhatsApp Status füllen und den weiteren Weg studieren. Der führte wieder bergauf heraus aus der Stadt und dann hinunter an die Ruhr Richtung Schwerte. Auch diesmal musste ich nicht vom Rad absteigen, gestrampelt und geschnieft habe ich aber ganz ordentlich.
Auf dem Weg gab es wieder viel zu entdecken – Planeten-Installationen, allerlei zweibeiniges und vierbeiniges Getier und eine nette Pausenstelle – also alles was so ein Radfahrerherz braucht.
Dann stand Dortmuund schon am Schild, Kilometer waren es nicht mehr viele, aber ein paar ordentliche Höhenmeter hinaus aus Schwerte – hinauf zum Fernsehturm im Schwerter Wald – da musste ich dann schon die letzten paar hundert Meter schieben.
Die Abfahrt in das Großstadtgetümmel von Dortmund gelang dann schnell und das Einchecken im Hotel mit PIN Code war auch kein Problem – mangels erkennbarer sicherer Fahrradabstellmöglichkeit habe ich es einfach heute mit aufs Zimmer genommen – ist ja zu Hause auch so.
Inzwischen war ich noch mit meinem Lieblings-Fachkollegen in der Pizzaria nebenan essen und kann mich so gut gesättigt auf den morgigen Tag vorbereiten – das wird spannend, denn zu den drei ursprünglich für diesen Tag geplanten Brustzentrumsbesuchen in Dortmund und Herdecke kommt nun noch der in Witten dazu, der eigentlich erst Donnerstag früh sein sollte – wir sind ja flexibel.



























