Der Tag heute startete mit umgekehrten Vorzeichen zu gestern – der Blick aus dem Fenster präsentierte fette Regenwolken – aber der Tritt aus dem Bett offenbarte ein halbwegs genesenes Knie.
Gegen den Regen gibts ja zum Glück ne ordentliche Ausrüstung – aber erst später – erstmal ausgiebig telefonieren und dann zum Frühstück – da war ich doch heute mal fast die Letzte – lecker wars natürlich trotzdem. Um zehn Uhr war alles bereit und die Tour konnte starten.


Gleich hinter dem Haus ging es direkt in den Wald und Berg hoch – aber das war fast das einzige Mal heute im Anstieg.Die Ruhr ist hier im Moment ein ruhiges Flüsschen. Am Wegesrand steht allerlei Kunst oder was Kunst werden will – z.B. der Planetenweg – beginnend mit der Sonne. Fahrräder waren auch dabei – ich hab meins aber lieber behalten und ihr könnt auf dem Foto mal sehen, wie ich so in kompletter Regenmontur dreinschaue.

Heute ging es wirklich rüber und nüber über den Fluss – der nächste Ort war Arnsberg – da habe ich mich erstmal in der Apotheke mit Schmerzgel versorgt – das wird dem Knie helfen, dank der Tipps von Geli und meiner Mami.


Dann wieder über ne Brücke und weiter den gut asphaltierten Weg entlang bis zur ersten Pause. Die Pausenplätze haben immer etwas Besonderes – meiner hatte ein DJ-Pult – es war leider nur kein DJ und auch keine Musik da – Essen und Trinken reicht ja aber auch.
Danach gab`s einen kleinen Stau wegen Querverkehr zweier echt langsamer Zeitgenossen. Zusammen mit einer anderen Radlerin wurde dem Drama ein Ende bereitet und die beiden Wettläufer wurden sanft ins Gras am Wegesrand befördert.


Dann wieder rechts der Ruhr durch den Wald auf Schotter und Asphalt bis Wickede – dort stand dann auch schon der heutige Zielort Fröndenberg dran und es war auch nicht mehr weit.
Weiter auf der perfekten Fahrradstraße hinaus aus Wickede und mit einer kurzen Pausen zum Ausziehen der Regensachen rein nach Fröndenberg.
Fröndenberg hat eine Radfahrerkirche – natürlich habe ich angehalten und für all jene von uns, die gerade Beistand gebrauchen können, eine Kerze entzündet.
Das Hotel war schnell erreicht und nach einer kurzen Pause war ich jetzt noch mit lieben Freunden Essen. Morgen geht es „richtig“ los – 10:30 Uhr bin ich im Brustzentrum Unna angemeldet und dann fahre ich nach Dortmund – leider doch alleine – Sandra von der FSH NRW kommt nun erst am Mittwoch dazu.























