Etappe 9 am Rhein Wiesbaden Oberwesel

Der Start in den Tag war ziemlich gemütlich – schließlich gab es bei Grit einen Rundumservice inklusive Wäschewaschen. Gegen 9:30 Uhr ging’s auf die Strecke – hoch auf den Freudenberg – daliegt nämlich die Helios Horst Schmidt Klinik (kurz HSK) von Wiesbaden. Das Strampeln hoch war jedoch weniger freudig in dem dichten Verkehr und mit den Baustellen.

In der Klinik wurde ich dann von Oberärztin Dr. Agrar und der BCN Silke Radu empfangen, die sich trotz laufender Sprechstunde Zeit für ein Gespräch genommen haben – auch hier wurde die Mutmachpost gern entgegen genommen – bietet sie doch die Möglichkeit ohne schockierende Bilder mit den Patientinnen über diese Therapiemethode ins Gespräch zu kommen.

Danach kam auf dem Freudenberg tatsächlich noch Freude auf – es folgte nämlich eine lange Abfahrt hinunter zum Rhein bevor es wieder über eine Autobahnbrücke hinüber auf die andere Rheinseite ging.

Dem Lärm und Staub entflohen, habe ich erstmal eine Pause direkt am Rheinufer gemacht, bevor es nahezu schnurgeradeaus immer am Rhein entlang weiter ging. Der Weg führte entlang von Budenheim, Frei Weinheim, Gaulsheim bis zur Hindenburg-Brücke (im 2. Weltkrieg zerstörte Eisenbahnbrücke, wo ich mir am nahegelegenen Zeltplatz eine Currywurst genehmigte.

Danach begann die Rheinradtour-Genussstrecke – Weinhänge, Schlösser, Burgen, Fachwerkhäuser uuund….eine Sandstrand-Badestelle. Da hielt nicht natürlich nix mehr im Sattel – ein Bad im Rhein muss schließlich sein.

Die Fähren fahren auch hier trotz Niedrigwasser – ich wollte ja aber auf dieser Seite bleiben und fuhr weiter mit einem kurzen Abstecher nach Bararach bis zu meinem Quartier in Oberwesel. Heute habe ich einen tollen Ausblick auf den Rhein – vorhin sogar mit Regenbogen nach dem Gewitter und lecker thailändisches Essen direkt im Haus. Morgen werde ich Koblenz erreichen- ich freue mich drauf.

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