Etappe 8 am Rhein Gernsheim Wiesbaden
Früh starten war angesagt, denn wir wollenden 13:30 Uhr in Mainz am Marienhaus in Mainz sein und bis dahin sind es knapp 50 km. Das Frühstück dürfen wir uns diesmal selbst zubereiten, der Kühlschrank in der Park Villa war gut gefüllt und Brötchen gab es beim Bäcker um die Ecke. Dem Start um 8 Uhr mit gut gefülltem Magen stand also nichts im Wege.
Es war ein herrlicher Morgen zum Fahrradfahren. Am Fluß entlang, durch Alleen mit riesigen Bäumen und mit einen tollen Ausblick auf den Odenwald.






Abwechslungsreich führte der Weg dann auch mal durch den Wald und über die Felder, an einer Wetterstation vorbei und auf dem Damm mit tollem Ausblick. Nach 30 km brauchten wir dann aber trotzdem eine Pause, mangels Bank eben mit einer guten Sitzposition im Gras. Die Nähe der Stadt und der weitere gute Radweg ließen sich hier schon deutlich erahnen – kamen doch ununterbrochen Flugzeuge am Himmel und Renn- und Liegeradfahrer auf dem Weg vorbei, während wir da so saßen.






Es war auch wirklich nicht mehr weit bis wir die Rheinseite wechseln wollten – die Komoot-App hatte sich dafür tatsächlich die Autobahnbrücken rausgesucht – also fuhren wir auf schmalem Weg direkt neben den donnernden LKW rüber – wenn dann noch Radfahr-Gegenverkehr kam, wurde es ganz schön eng und unheimlich. Am anderen Ufer erwarteten uns erst viele Gewebegebiete und dann strampelten (Evelyn) oder schoben (ich) wir über den Berg hinüber zur Klinik. Wir waren pünktlich vor Ort um noch den Coronatest zu absolvieren und uns etwas zu akklimatisieren.






In der Klinik führten wir ein kurzes nettes Gespräch mit der BCN Schwester Irmard Rogles, die hier liebevoll die Patientinnen von der Erstdiagnose bis zur Genesung oder wenn es eben so sein muss auch beim Sterben begleitet. Anschließend kam der Chefarzt Prof. Dr. Hönig noch zum Fototermin dazu und wir übergaben ihm die Mutmachpost.
Für die restlichen 15 km zum St. Josef Hospital Wiesbaden hatten wir nun genug Zeit um durch die Mainzelmänchenstadt wieder hinüber zu kommen und auch dort den Berg hinauf zu fahren (diesmal beide ;)) zur Klinik.






Auf der Terrasse der Cafeteria genehmigten wir uns erstmal einen Eiscafé bevor wir an einem extra aufgebauten Stand neben dem Haupteingang mit Infomaterial, Häppchen und Getränken vom Team des Brustzentrums empfangen wurden. Inzwischen war auch Grit aus unserem Verein, die ja hier in Wiesbaden lebt, zu uns gestoßen und so konnten wir unsere Erfahrungen mit Frau Dr. Hammerle (OA und Leiterin des BZ), Frau Dr. Waldorff (Oberärztin, Frau Fechner (die den tollen Empfang organisiert hat) und den Assistenzärztinnen Frau Stürmer und Frau Dr. Frohnmeyer in entspannter Atmosphäre zu vielen Aspekten der Behandlung aus Sicht derer, die behandeln und die behandelt werden austauschen – Fazit: sich gegenseitig zuhören schafft Verständnis für die Position des Anderen – in beide Richtungen.






Nach diesem tollen Treffen genossen wir den Tag noch mit einem kühlen Getränk im Biergarten bevor Evelyn wieder nach Hause gefahren ist und wir den Tag bei Grit auf dem Balkon ausklingen ließen. Heute fahre ich alleine weiter nach Oberwesel nachdem ich die Helios-Klinik hier in Wiesbaden noch besucht habe.







Habe leider erst heute das erste Mal reingeschaut.
Wirklich tolle Sache.
Gute Weiterfahrt.