Etappe 5 am Rhein Karlsruhe Speyer
Heute früh hatte ich gerade das Fahrrad aus der Garage geholt, da stand Evelyn wieder neben mir und wir konnten gemeinsam die Fahrt zur Frauenklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe antreten. Mit einigem Nachfragen haben wir das richtige Gebäude auch gefunden und wurden nach ganz kurzer Wartezeit von Frau OA Dr. Boosz empfangen. Aufgrund meiner Ankündigungsmail hatte Sie sich schon bestens auf unserer Webseite und die Radtour informiert und so brauchte es nicht viel „Aufklärungsarbeit“. Vielmehr konnte Sie uns schon von den schönsten Strecken des Rheinradweges berichten, da sie diesen gerade mit ihrer Familie von Duisburg bis Karlsruhe gefahren war – Koblenz hat sie mir ans Herz gelegt – aber da rannte sie eh offene Türen ein – darauf freue ich mich ja schon so ganz ganz besonders ;)
Die Mutmachpost findet sie sehr gelungen, diese wird ganz bestimmt in Zukunft an dieser Klinik auch genutzt.
Nach dem obligatorischen Foto machten wir die Räder wieder flott und kämpften uns aus Karlsruhe raus – teilweise auf dem Radweg direkt neben der Autobahn. Nach dem Überqueren des Rheins wurde es dann endlich ruhiger und die Genußradtour über die asphaltierten Wege durch Wald, Feld und Flur.









Die Baustellen und damit verbundenen Umleitungen hielten sich heute auch in Grenzen und so konnten wir nach 26 km schon unsere Vormittagspause in Leimersheim machen. Nachdem Durst und Hunger gestillt waren, führte der Weg direkt zum Rheinufer – diesmal mit bestem Asphalt bis in die Festungsstadt Germersheim.









Es radelte sich so vergnügt dahin, dass auch die nächsten 20 km schnell geschafft waren, der Durst meldete sich und zu unseren großen Freude tauchte der Badesee Lingenfeld direkt am Wegesrand auf – da waren wir uns schnell einig, dass wir da rein müssen.




Der Rest des Weges bis Speyer war dann so erfrischt schnell geschafft und so waren wir pünktlich am Diakonischen Stiftungs-Krankenhaus – es blieb sogar genug Zeit für den obligatorischen Corona-Test – Ergebnis „negativ“, was ja ziemlich positiv ist. Am Klinikum wurden wir von der Onkologie-Schwester Frau Ulrike Kinzler und ihrem Team von der Gyn-Station empfangen. Auf der Terrasse führten wir ein angeregtes Gespräch über den empfindsamen Umgang mit den Frauen nach einer OP insbesondere beim Anschauen und annehmen des neuen Körperbildes – das ist ja so individuell wie die Frauen selbst. Nachdem auch hier die Mutmachpost übergeben und das Foto gemacht war, fuhren wir die wenigen Kilometer bis zu unserem Hotel „Zum Halbmond“ – es ist absolut nett hier. Nach Essen, Stadtbummel, Rheinuferfest und einem Tages-Abschluss-Bier geht´s jetzt ins Bett – schließlich wollen wir morgen früh um Zehn schon in Heidelberg sein und bis dahin sind es knapp 30 km.












