Etappe 4 am Rhein Rheinmünster Karlsruhe
In einem Landgasthof gibt es natürlich ein vorzügliches Frühstück und so konnte ich mit gut gefülltem Magen kurz vor 9 Uhr auf die Strecke gehen. Wie gestern auf dem Radweg parallel zur Straße bis hinunter zum Rhein wo mich der nun schon alt bekannte Schotterradweg auf dem Damm begrüßte. Hier gibt es aber auch genug Kieswerke, die gleich Förderanlagen bis auf die Schiffe haben, da ist dieser Belag auf dem Weg wohl naheliegend. Unterwegs waren immer mehr Schwäne zu sehen – kein Wunder – es gibt hier offensichtlich Menschen, die die jeden Tag mit Futter versorgen.









Ich war froh, dass der Weg nun etwas ins Hinterland abbog, um dem Schotter und Gegenwind etwas zu entkommen. Erst war es auch echt hübsch mit abwechslungsreichen Blicken nach links und rechts. Ein nettes Plätzchen für die Mittagspause hat sich auch gefunden.






Nach der Pause tauchten dann jedoch Baustellenschilder auf. Bei der ersten Umleitung bin ich noch brav abgebogen – der Weg führte neben dem gesperrten Damm entlang – von tatsächlicher Baustelle geschweigedenn Maschinen oder gar Bauarbeitern war aber nix zu sehen. Das nächste Verbotsschild habe ich dann kurzerhand ignoriert – es gab auch keine annehmbare Umleitung – und siehe da es hat funktioniert, keinen hat meine Durchfahrt gestört.





Der Weg wurde wieder richtig gut und so ging es rasch durch Rheinstetten durch und am Fermasee vorbei – zum Baden blieb heute keine Zeit, denn ich war schon 15 Uhr im Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr angemeldet. Also schnell weiter und am Freibad am Rande von Karlsruhe noch eine kurze Pause eingelegt und dann ab durch die Mitte zur Klinik – vorher natürlich noch zur Teststation – negativ – also weiter. Kurz vor 15 Uhr war ich da – mit etwas durchfragen bin ich auch auf der richtigen Station gelandet und dann…bin ich wohl in ein stationsinternes Kommunikationsloch gefallen, man bat mich zu warten und versicherte mir mehrmals, dass Frau Dr. Perez gleich kommen würde- nach 70 min Wartezeit habe ich dann doch noch mal nachgefragt und sieh da – sie wusste nicht, dass ich warte – am Ende nicht schlimm – die Zeit bis dahin habe ich mir mit Umplanungen vertrieben, denn…die Uni Düsseldorf hat tatsächlich für Samstag den 10.9. um 11 Uhr zugesagt…so wird es einen ordentlichen Abschluss der Tour geben, nur eben nicht in Köln, wie eigentlich gewollt, sondern in Düsseldorf!





Ich konnte dann noch in Ruhe die Mutmachpost übergeben – Frau Dr. Perez kannte den Verein schon von unserem Flyerversand und hat uns auch schon einigen Patientinnen empfohlen – nun wird sie auch die Mutmachpostkarten bei der Beratung einsetzen, die sie sehr gelungen findet. Kurz vor Fünf saß ich dann wieder auf dem Rad und bin vorbei am Zoo zum Hotel gefahren und erfreue mich nun an der Baustelle vor dem Fenster – hier sind sie fleißig – die arbeiten noch!!!
Morgen früh gehts hier in Karlsruhe weiter und dann nach Speyer – alles wieder zusammen mit Evelyn – ich freue mich drauf!








