Etappe 3 am Rhein Offenburg Rheinmünster
Heute also Touri-Tag ohne Brustzentrumsbesuch – Urlaub eben…Der begann mit einem super leckeren Frühstück im Hotel – ganz vegan und bio. Über Nacht hatte es geregnet, die Luft war frisch und angenehm – also ab runter zum Rhein erst durch den Wald und später auf dem Radweg parallel zur Bundesstraße und schon stand ich nach 13 km wieder am Rhein.






Aber nun hab’s gleich ne Überraschung – Radweg- Sackgasse – Brücke soll gesperrt sein…mhh – also zurück auf den Radweg wo ich gerade hergekommen war – nächste Überraschung – ein Umleitungsschild extra für Radfahrer und Fußgänger – wie nett :))). Also einbiegen und mal sehen wo es jetzt lang geht – direkt zwischen Seen hindurch – und dann tauchte auch schon das Corpus Delicti auf – die echt baufällige Brücke – da kann man echt Niemanden mehr drüber schicken.




Jetzt war ich wieder direkt am Rhein und konnte den inzwischen gewohnten Anblick der Umgebung mit den zahlreichen Vögeln genießen. Die Beine haben sich inzwischen wieder an das gleichmäßige Treten gewöhnt und so war ich nach nicht mal 2 Stunden schon in Kehl. Hier gibt es eine tolle Radfahrer- und Fußgängerbrücke rüber zum französischen Ufer – auf der Mitte ist ein beliebter Fotopunkt und so habe auch ich angehalten. Plötzlich Gans einen ordentlichen Stoß von hinten – einer der Fotografen war rückwärts gegen mein Fahrrad gerammelt – zum Glück ist nur mein Fahrrad umgefallen und nicht seine teure Profikamera. So ganz verletzungsfrei ging es jedoch nicht ab für mich- ne Schramme am Finger blutete – aber wozu hat man denn das Sanizeug von lieben Freunden auch geschenkt bekommen, wenn nicht dafür – frisch verpflastert bekam ich dann noch die gewollten Fotos und konnte weiter radeln nach Straßburg.






Die Innenstadt mit dem Münster war schnell gefunden – man brauchte nur den Massen folgen. Die Fachwerkhäuser sind aber auch echt sehenswert…und das Münster ist echt gewaltig. Für die Mittagspause habe ich mir dann in einer Seitenstraße ein Plätzchen gesucht bevor ich dann am Europaparlament vorbei den Trubel wieder verlassen habe.









Die Landschaft und die Radwegschilder weckten die Erinnerung an die Rhonetour der letzten beiden Jahre – es war alles dabei Wald, Seen, Fluß, Dörfer, Felder und immer eine separate Radwegspur. Nach reichlich 50 km war wieder Seitenwechsel angesagt – zurück nach Deutschland.









Die restlichen Kilometer führten wieder entlang am Rheinufer, später vorbei an Obstwiesen, unter Wallnussbaumalleen hindurch über die Dörfer hier zu meinem Quartier nach Rheinmünster in das nette Hotel Engel, wo es heute sogar Abendessen gibt (dienstags und donnerstags nämlich nicht) – aber heute ist ja zum Glück Mittwoch und so war es ein schöner Tag – der letzte im August – mit 72 Radkilometern gemäß Komoot-App – so kann’s weiter gehen – morgen nach Karlsruhe…












