Etappe 13 am Rhein Köln – Düsseldorf

 

Dunkel war es als ich kurz nach sechs Uhr in Köln gestartet bin und sogar trocken. Der Weg war gut ausgeleuchtet und erwartungsgemäß war noch nicht viel los. Es waren viele Industriegebiete zu durchqueren bei der Fahrt in den erwachenden Tag. Es wurde heller aber auch Naß, so dass doch die Regensachen rausgeholt werden mussten. Aber was sagte schon mein Halbmarathon-Trainer 14°C und Regenwetter ist Bestzeitenwetter und so km ich gut voran. Nach 30 km musste ich aber dann doch mal Pause machen – ganz glückskäferlike fand ich dafür einen überdachten Sitzplatz am Biergaten des Hotels „Vater Rhein“

Ab da waren es nur noch eine Stunde zu fahren bis Düsseldorf – wieder führte mich eine Autobahnbrücke über den Rhein. Jetzt war ich doch glatt eine ganze stunde zu früh da und es regnete Bindfäden – aber das Glückkäfertum war mir wieder hold – ich fand einen trockenen Platz in der Stoffeler Kapelle nur wenige hundert Meter von der Uniklinik entfernt. Dort strahlte mich von den Wänden vielfach das Wort an, was ich auch schon die ganze Zeit im Kopf hatte „DANKE“

  • Danke dafür, dass ich diese Idee hatte
  • Danke dafür, dass mein Körper das Alles nahezu klaglos mitgemacht hat
  • Danke an dieses wundervolle Fahrrad, dass ohne die kleinste Panne durchgehalten hat
  • Danke an die Mitradlerin, Medienverantwortlichen, Logogestalterin und alle Unterstützer von AMSOB
  • Danke an alle Berichteleser und -liker
  • Danke an alle Ausrüstungsschenker
  • Danke an alle, die mich an den Brustzentren- Mutmachstationen mit so viel Herzlichkeit empfangen haben
  • Danke für die Offenheit für das brustlose Leben
  • Danke für die Beiträge in Presse, Funk und Fernsehen
  • Danke für die Treffen und Gespräche am Rande der Tour UND
  • DANKE AN DAS LEBEN

An der Frauenklinik der Uni Düsseldorf gab es dann noch einen herzlichen Empfang durch Frau Dr. Mohrmann – die Koordinatorin des Brustzentrums und Frau Dr. Neubacher – Assistenzärztin am Brustzentrum. Zuerst wurde mir das Brustzentrum gezeigt und wir haben gleich die Flyer und Mutmachpost am empfang ausgelegt, dann kamen noch Dr. Bizjak, Dr. Winterer und Schwester Albina und Valentina fürs Foto dazu UND…analog zur Elbetour gab es an der letzten Mutmachstation auch hier einen riesengroßen rosa Blumenstrauß für mich – auch dafür DANKE!

Der Weg zum Hotel war kurz, allerdings war bis zur offiziellen Eincheckzeit noch 3 Stunden Zeit und ich war pudelnass – das Glückkäferleben ging aber nahtlos weiter – für ganze 10 € Zusatzgebühr durfte ich sofort ein Zimmer beziehen. Nach dem „Trockenlegen“ habe ich mich noch etwas durch Düsseldorf treiben lassen, bin im Hafenbiergarten beim Fußballschauen hängen geblieben und dann zurück zum Hotel geschlendert – jetzt ist die Tour tatsächlich zu Ende – es war echt wundervoll – ich muss das erstmal Alles verdauen – dann werden bestimmt neue Ideen entstehen.

3 Kommentare
  1. monika heiner sagte:

    und was lese ich nun zum tagesausklang?

    schon mal daran gedacht, die reiseberichte als büchlein rauszubringen?

  2. Maria Heiner sagte:

    Wie bereits meine Schwester geschrieben hat, was lesen wir jetzt abends ehe wir zu Bett gehen. Ich fand Deine Berichte und die Fotos wiederum ganz toll. Einfach Klasse was Du so machst, zur Einstellung der Krankheit und deren Nebenwirkung. Bleib wie Du bist, ich wünsche Dir viel Glück weiterhin.

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