Tour Fulda/Weser/Ostsee Tag 9 18.06.24
Früh der Blick zum Fenster – blauer Himmel und Sonnenschein – wie schön ist das denn!
Dann bin ich mal mutig und lasse gleich die lange Hose weg – das erste Mal auf der diesjährigen Tour. Dann schnell Frühstücken – sehr lecker. In diesem schönen Familienhotel kann man sich auch als Einzelperson wohl fühlen – bissel Kindertrubel muss man natürlich abkönnen.
Dann mit dem Mutmachpostsack Richtung Grömitz – am Anfang konnte ich mich gar nicht satt sehen an den vielen tollen Ausblicken – insbesondere natürlich denen Richtung Ostsee: Ohne schweres Gepäck flog ich sozusagen fast übers Land. An der Klinik in Grömitz war ich mit meiner heutigen lieben Mitfahrerin Susanne verabredet – sie hatte sich tatsächlich durch den Zeitungsartikel in den Lübecker Nachrichten bei mir gemeldet. Doch schon ca. 10 km vor Grömitz sprang eine freundliche Frau mit Fahrrad von einer Pausenbank auf als ich über den Hügel kam – es war Susanne mit einem mindestens genauso tollen Gravelbike, wie meins eins ist. Ab da flogen wir zusammen über die Strecke und hatten Grömitz auch schnell erreicht.









An der Klinik setzten wir und gemütlich davor und ich rief die Klinikleiterin Frau Baumann an, mit der ich den Termin vereinbart hatte. Durch den kürzlichen Tod der Stiftungsgründerin der Klinik Annette Rexrodt von Fircks war das jedoch verständlicher Weise etwas weg gerutscht. Spontan wurde das Treffen trotzdem möglich gemacht – wir sollten bei der Rezeption Bescheid sagen und würden dann zu ihr geleitet. An der Rezeption gab‘s dann aber fragende Blicke und dann die Aufklärung – wir saßen vor der falschen Klinik und müssen noch ein Haus weiter – also alles wieder aufsatteln – da kam uns Frau Baumann auch schön entgegen.
Bei einem Kaffee begannen wir das Gespräch – mir fiel aber da zuerst ein in der Ecke stehendes Farbkonzept von Caparol ins Auge und so drehten sich die ersten Gesprächsminuten gar nicht um Brustlosigkeit, sondern um die zu überarbeitende Fassade der Klinik und deren Risse – ist ja genau meine Profession. Dann kamen wir aber schon noch zum Thema und gemäß Frau Baumann ist die Mutmachpost in der Klinik super gut aufgehoben, da auch viele Frauen da zur Kur sind, die sich in der Entscheidungsphase befinden. Das obligatorische Foto haben wir dann vor dem Haupteingang gemacht, bevor ich mir gemeinsam mit dem Hausmeister noch die Fassade angeschaut habe, um mein Fachurteil zur Sanierung abgeben zu dürfen – das mache ich dann, wenn ich wieder daheim bin.



Den Weg zurück bis Pelzerhaken kannten wir ja schon, das Wetter verwöhnte uns und die Ausblicke ebenfalls auf des Feinste. Am Hotel schnappte ich mir das Gepäck, gleichzeitig konnten wir nun auch die Jacken ausziehen und im Radshirt fahren. – auch das das erste Mal für mich auf der gesamten Tour.
Die Ausblicke, der Sonnenschein und der Weg sorgten ständig für Jubel und beste Stimmung und so durchquerten wir Neustadt, Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz und Timmendorfer Strand – schöne Erinnerungen an das Maffay-Konzert dort inklusive.









Dahinter in Niendorf folgte dann die 50 km-Pause – dank Susannes Ortskenntnis mit einem leckeren Fischbrötchen an einem ruhigeren Strandabschnitt. Das Bad in der Ostsee konnten wir uns da auch nicht entgehen lassen.






Weiter führte der Weg nach Travemünde und nur unterbrochen durch einen kurzen Stopp durch die Bahnschranke war der Weg nach Lübeck Kücknitz schnell absolviert. Dort trennten sich unsere Wege – Susanne fuhr zurück nach Lübeck und ich nur noch um zwei Ecken zu meinem heutigen Privatquartier. Das bietet wieder die Möglichkeit die Wäsche zu waschen und die Versorgung wie bei Muttern – bin ja schließlich auch bei ihrer Cousine. Somit klingt haute der Tag ganz in Ruhe aus.












