Tour Fulda/Weser/Ostsee Tag 5 14.06.24
Was soll nach dem gestrigen Tag noch an Höhepunkten kommen. Da fällt es schwer zur „Tagesordnung“ über zu gehen. Nach einer erholsamen Nacht folgte ein Frühstück in der Reha-Klinik, welches denen im Hotel nicht nachsteht. Schon vor Acht konnte ich starten – schließlich wurde ich um Neun bereits in der Klinik in Minden erwartet.
Hinab ins Tal und schnurgerade Richtung Minden vorbei am Kaiser Wilhelm Denkmal stand ich tatsächlich kurz vor Neun vor dem Johannes Wesling Klinikum Minden.






Mit netter Hilfe durch das Klinikpersonal fand ich auch die richtige Station und wurde schon von Frau Ulrike Weber Krumwiede von der Brustkrebshilfe OWL e.V. Empfangen – ein sehr aktiver Selbsthilfeverein hier in der Region. Zusammen warteten wir auf Prof.Dr. Soergel und Frau OA Meier. Im Gespräch durfte ich dann AMSOB und unser Angebot ausführlich vorstellen und es entstand ein sehr interessanter Informationsaustausch. Ich habe es zum ersten Mal erlebt, dass dabei auch durchaus zugegeben wurde, dass es Brustzentren gibt, wo auf eine Rekonstruktion insbesondere mit Silikon gedrungen wird und damit die Frauen, die das nicht wollen unter Druck geraten. Außerdem gab es den eindeutigen Tipp, wenn die Abnahme der zweiten nicht erkrankten Brust ohne Gen-Mutation gewollt ist, besser vorher NICHT die Krankenkasse zu fragen, sondern ein Brustzentrum zu suchen, welches ohne vorherigen Antrag die OP durchführt – im Nachhinein bezahlt die Krankenkasse. Das hat so deutlich noch niemand zu mir/uns in einem Gespräch gesagt und hilft bei künftigen Anfragen in dieser Richtung auf alle Fälle viel weiter.



Nach einer guten Stunde konnte ich mich wieder in den Sattel schwingen und war bald unten am Weserufer. Entlang der Strecke gab es Einiges zu sehen – Häuserzeilen mit schönen Fachwerkhäusern, Schleusen, jede Menge Windmühlen und sogar Schiffe auf der Weser.






Dann kam eine scharfe Kurve und vorher ein sehr merkwürdiges Schild – kenne ich sonst nur für Autos – normalerweise gilt ja „Wer bremst, verliert2 – hier war ich dann aber doch vorsichtig und bin im Bremsmodus durch gefahren.

Danach ging es im gewohnten Gang weiter – Fachwerkhäuser, kurze Parkbankpause, Mühlen, Störche, Kirchen, Schwimmvögel aller Art und dann endlich die 50 km-Pause bei schon 49,7 km mit leeeecker Waffeln.







Dann gut gestärkt über die Schleuse Schlüsselburg, entlang der Kornfelder, an vielen, vielen Kiesteichen vorbei und durch die Dörfer mit einer kurzen Trink-Pause in einem der zahlreichen hübschen Cafés war der Zielort Nienburg schon bald in Sicht – es rollte sich wirklich gut heute – kein Wunder es gab fast ausschließlich Rückenwind!









Das Hotel liegt mitten in der Stadt und so bin ich nach einer kurzen Ruhepause noch mal raus zum Stadtbummel und Abendessen, bevor ich jetzt wie wohl die Meisten im Lande gemütlich Fußball schaue. Bin gespannt wie es laufen wird.














Hallo Antje, du tapfere Verfechterung der guten Sache, Fußball läuft ja auch gut. Ich hoffe für deine Tour auf besseres Wetter. Bleib stark! und genieße Waffeln und nette aufgeschlossene Menschen. Bis bald malBeateVon meinem/meiner Galaxy gesendet