Tour Fulda/Weser/Ostsee Tag 4 13.06.24
Heute war ein richtiger John-Strelecky-Museumstag (also einer der Tage, die in meinem Lebens-Museum ganz bestimmt Erwähnung finden werden).
Ein Frühstück mit Allem was mein Herz begeht bei guten Freuden mit Rundum-Service – danke dafür. Also pünktlich aufs Rad und die knappe Stunde zur Klinik Porta Westfalica Bad Oeynhausen. Dort wurde ich von dem Chefarzt Dr. Wagner und dem Verwaltungsdirektor Torsten Blanke empfangen. Der Verein AMSOB und unser Anliegen waren bis heute in dieser Klinik noch völlig unbekannt. Umso interessierter folgten die beiden Herren meinen Worten und boten für die Zukunft eine Zusammenarbeit an und die Vermittlung zu Kontakten möglicher Finanzierungspartner. Das Foto mit der Mutmachpost durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.




Von dort war es überhaupt nicht weit bis zur Reha-Klinik Bad Oexen. Die dort tätige allseits bekannte Schwester Birte ist ja der Grund, warum ich dieses Jahr überhaupt die Weser entlang fahre, denn auf meine letztjährige Ankündigung der Donautour erhielt ich auf Insta folgende Reaktion von Birte:

Und genau so war dann am späten Vormittag der Empfang – herzlich und voller Begeisterung. Nach dem Verstauen das Fahrrades erhielt ich mein Zimmer – eine Penthouse-Suite mit Terrasse – wie cool ist das denn! Ein Geschenk für mich stand auch noch im Zimmer – ganz lieben Dank dafür! Dann folgte eine ausführlich persönliche Führung durch die Klinik mit Birte – in ihrem Zimmer hängt natürlich unser Flyer und auch Mutmachpost – bekannt machen muss den Verein und unser Anliegen hier nicht mehr – die Klinik ist durch Birte längst eine unserer Mutmachstationen – schon bevor der Begriff im Rahmen der Radtouren überhaupt erfunden war.












Aber den Besuch nutzen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Flach-Bleiben als Option in die Beratung der Mastektomie gehört sehr wohl. Und so waren auch zwei Presse-Vertreter eingeladen zum Interview. Erstmal durfte ich aber zum Mittagessen in den Speisesaal.
Außerdem hatte Birte auch soviel Werbung für mein Kommen gemacht, dass sich nachmittags neun Frauen am Eingang eingefunden hatten, um mit mir noch eine kleine Radtour hier vor Ort zu unternehmen.
Bevor wir starteten, wurde erstmal gemeinsam das Interview geführt und die Fotosession mit viel Spaß bei der Sache absolviert.







Die Tour führte zu einer kleinen idyllisch gelegenen Wassermühle, die uns ohne meinen Besuch wohl verborgen geblieben wäre. Die Strecke bot außerdem viele schöne Ausblicke über die Landschaft, so dass wir gut gelaunt nach einer reichlichen Stunde wieder zurück waren.






Nach dem Abendessen bin ich nun völlig beseelt von diesen vielen tollen Begegnungen und Gesprächen auf meinem Zimmer und genieße den mir so völlig kostenfrei zu Verfügung gestellten Luxus.
In dieser Klinik können die Kurgäste wirklich genesen und sich von den Strapazen der Therapien erholen bevor sie wieder gestärkt in einen neuen Alltag starten – hier sind alle Mitarbeiter – aber natürlich ganz besonders Birte – mit ganzem Herzen dabei – danke, dass ich einen Tag teilhaben durfte.







Unglaublich, was Du leistet. Das es für Dich eine Herzensangelegenheit ist, ist jeder Zeile, die Du schreibst, zu entnehmen.