Tour Fulda/Weser/Ostsee Tag 2 11.06.24
Den Zeitungsartikel vom Montag habe ich abends übrigens noch bekommen und auch wenn nicht alles was drin steht zu 100% stimmt (geboren bin ich zB nicht in Leipzig und Herbert hat für Peter auch keine Texte geschrieben – habe ich auch nie behauptet), ist es doch ein sehr liebevoller Beitrag, stellt das eigentliche Anliegen gut dar und bringt es in die Öffentlichkeit – danke dafür an die HNA.

An einem „echten“ Urlaubstag geht’s natürlich etwas ruhiger zu und so war ich erst gegen halb zehn startbereit. Der Regen hatte sich verzogen und das Frühstück war auch ordentlich, also was steht da einem schönen Tag im Sattel im Wege – DER GEGENWIND. Na gut – Windlichter Jacke an und treten – ich gebe zu ich war etwas unmotiviert – schöne Ausblicke in die Landschaft und Einblicke in die Tier und Pflanzenwelt boten sich ja doch.






Dann überholte mich ein ca. 50-köpfiges E-Bike-Rentnergeschwader und schon war die Motivation geweckt – dranbleiben war angesagt – im Windschatten war es gemütlich und reichte sogar für einen netten Schwatz mit der Reiseleiterin, die das Ende der Schlange absicherte. Bis Höxter blieben wir zusammen und ich habe keinen wichtigen Fotopunkt mehr verpasst, sogar ein kleiner Park mit Teichen blieb mir so nicht verborgen – ob ich später auch mal in solchen Truppen reise, wage ich jedoch zu bezweifeln – es bleibt eben STOP and GO im Rhythmus einer Gruppe.









So war ich dann auch froh an Schloss Corvey wieder allein zu sein, konnte in der Mittagspause die Absprachen für einen nach meinem Urlaub anstehenden Baustellentermin in Regensburg klären und die Strecke runterradeln – für Schnecken bremse ich natürlich trotzdem.






Danach änderte sich nicht viel, mal Sonne, mal Wind, mal ein bissel Regen und links und rechts der Weser nette Ausblicke auf ganz alte und recht moderne Bauwerke. So war der auf Komoot empfohlene Pausenstopp zur Kaffeezeit gut zu erreichen.




Die restlichen knapp 20 km führten zumeist direkt neben der Weser durch das Tal und dann war die Münchhausenstadt Bodenwerder (so nennt sie sich selbst) erreicht. Auf den ersten Blick ein nettes Städtchen mit schönen Fachwerkhäusern, auf den zweiten Blick erkennt man doch einen recht ausgestorbenen Ort, der es schwer hat sich zu vermarkten – das konnte Münchhausen wohl besser. Zum Abendessen besorgte ich mir einen Döner, um pünktlich das anstehende Offene Online Treffen von AMSOB mit moderieren zu können. Die Internetverbindung hat gut gehalten und es war ein angenehmer Austausch zwischen uns Frauen – danke noch mal an das Team, welches das Treffen abgesichert hat, falls meine Internetverbindung nicht stabil gewesen wäre.












Zur Feier des Tages zeigte sich noch ein wunderschöner Regenbogen – so kann ein Urlaubstag zu Ende gehen. Die nächste Etappe führt mich über Hameln in den „weltbekannten“ Ort Kalletal Erder – ich freue mich schon sehr darauf.






Hier noch der Direktlink zum Beitrag: https://www.hna.de/kassel/kaempft-fuer-frauen-ohne-brust-antje-proft-ist-an-krebs-erkrankt-und-radelt-durch-deutschland-93122684.html
Wieder ganz toll und anschaulich geschrieben, fast als wäre man mit dabei….und was die Presse so schreibt, na das haben wir ja auch schon öfter erlebt 😉😂🤗
Weiterhin gute Fahrt und bis ganz bald! LG