Etappe 4 Donautour Scheer – Erbach 24.08.23

 

Der frühe Vogel…kommt zeitig los. Im Hotel (welches übrigens auch von anderen Leipzigern schon besucht wurde) machte ich mich aus dem Staub bevor die Schweizer Alte Herren Radfahr Reisegruppe beim Frühstück eintraf. Es war noch schön kühl und so schnurrst ich die Kilometer bis Riedlingen durch die schöne Landschaft einfach runter.

Auf der Pausenbank erklärte mir ein älterer Herr gleich die ganzen kommenden Ortschaften und hatte auch schlaue Tipps für die Fahrt bis Wien.

Es folgten die beschriebenen tollen Landschaften und Orte – unterbrochen von einer kurzen Getränkepause am Angelteich.

Auf der Strecke begegnete ich auch einem älteren Ehepaar – als die Frau mich erblickte, schrie Sie Ihren Mann förmlich an „Schau des ist die Radfahrerin aus dem Fernsehen!“ da waren wir schon fast aneinander vorbei und es blieb nur noch ein Ausruf „Tolle Sache“ ihrerseits und einem lauten „Danke“ meinerseits.

Etwas später hielt dann ein Mofafahrer in einer Ausfahrt des Radweges an, der mich überholt hatte – auch er hatte mich erkannt und es folgte ein nettes Gespräch über den Umgang mit dem Schicksal und dessen, was man daraus macht …einfach schöne Begegnungen

Trotz der gut 60 zurückgelegten Kilometer war ich schon über eine Stunde eher als mit dem Brustzentrum vereinbart an der Klinik – aber die Zeit lässt sich ja gut im Freisitz der Cafeteria überbrücken.

Das Gespräch mit dem Leiter des BZ Oberarzt Schwämmle und einer Vertreterin der FSH Krebs Gruppe Ehingen Frau Stiehle war wirklich aufschlussreich – hier findet Frau wirklich offene Ohren fürs Flachbleiben – leider geht OA Schwämmle jedoch bald in Rente.

Nach dem Besuch auf der Station und den obligatorischen Fotos wartete noch Sina auf mich – sie lebt schon länger flach und möchte bei AMSOB mal rein schnuppern – wir bleiben jedenfalls in Kontakt – sie hat mir sogar angeboten, dass Sie für mich morgen als Ruftaxi mit ihrem Auto fungiert, falls das mit den Gewittern zu arg wird – mal sehen, ob ich das in Anspruch nehmen muss.

Danach standen noch knapp 20 km an und ich wollte trotz der Gewitterwarnung trocken durch kommen – es war unheimlich schwül und in der Ferne türmten sich die dunklen Wolken – aber ich habe es geschafft – ich bin trockenen Hauptes in meiner Unterkunft in Erbach angekommen und konnte auch leckere schwäbische Linden genießen – jetzt tobt draußen das Gewitter und ich kann nach diesem aufregenden Tag die Beine lang machen – morgen früh gehts nach Ulm – dort warten 2 Brustzentren auf meinen Besuch und ich brauche mindestens ne Stunde bis hin – also der frühe Vogel wird’s wieder richten…