Donautour Etappe 9 – Kelheim – Sarching 29.08.23
Regen…Regen…Regensburg – wenn die Stadt so heißt, dann soll es eben auch regnen – und das tat es ausdauernd. Die Pension, in der ich übernachtet habe, ist auch ein Bauernhof und so wurde das am Vorabend ausgewählte vorbestellte Frühstück besonders frisch serviert und ich konnte mich auch bei den Hennen persönlich für das leckere Rührei bedanken.



Danach wurden die Regenklamotten angelegt und die ca. 30 km bis Regensburg in Angriff genommen. Die Strecke ist recht abwechslungsreich- mal auf dem Damm, mal mitten durch die Orte, mal vorbei an den Bauernhöfen – aber bei dem Wetter ist die Lust auf Fotostopps etwas gemindert. Die Donau führt ordentlich Wasser – überschwemmte Wege gab es aber nicht.












Mangels gut überdachter Pausenplätze habe ich auch keinen Zwischenstopp eingelegt und so war ich fast 2 Stunden vor dem vereinbarten Termin bereits in der Nähe des Krankenhauses Barmherzige Brüder in Regensburg. Das war die Gelegenheit nach schnell einzukaufen – ist logistisch ja gar nicht so einfach alleine mit dem Gepäck – am Fahrrad dran lassen ist in großen Städten keine so gute Idee und mitschleppen ist anstrengend – aber zum Glück fand sich ein großer Supermarkt mit entsprechend großen Wagen und zum großen Glück war auch noch ein Café zum Verweilen mit drin.


So konnte ich dann einigermaßen trocken und aufgewärmt die paar Minuten zum Krankenhaus weiter fahren, wo mich die Breast Care Nurse Ina Sperber erwartete. Sie hat ihre Ausbildung zur BCN erst kürzlich abgeschlossen und kann jetzt diese wichtige Aufgabe in diesem Brustzentrum mit Leben füllen. Die Materialien von AMSOB sind dabei nunmehr von Anfang an dabei. Es wäre toll wenn auch in Deutschland, wie in Österreich schon üblich, eine Breast Care Nurse für die Zertifizierung eines Brustzentrums obligatorisch wird, denn diese speziell ausgebildeten Fachkräfte können die Frauen optimal durch die gesamte Therapie führen und sogar nach Abschluss der Akuttherapie weiter betreuen – das würde ganz vielen betroffenen Frauen wirklich helfen.

Nach diesem interessanten Besuch schlängelte ich mich quer durch den Regensburger Verkehr zum Caritas St. Josef Krankenhaus. Hier erwartete mich Frau Dr. Inwald und das krankenhauseigene Medienteam zum Gespräch. Zur großen Freude fand auch der Leiter des Zentrums Prof. Dr. Ostmann Zeit zur Übergabe der Mutmachpost und für das Foto.



Nach dem Foto wurde ich von Fr. Dr. Inwald noch zu Kaffee und Kuchen in der Caféteria eingeladen und so konnten wir uns noch ausgiebig über die Therapien, das Radfahren und die eigenen Motivationen Dinge zu bewegen, unterhalten. Das Engagement des gesamten Teams in diesem Haus die passende individuelle Therapie für jede Frau zu finden, war deutlich spürbar.
Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und so waren die restlichen knapp 13 km zur heutigen Unterkunft fast ein Klacks und ich konnte mich schnell „trockenlegen“ und das mitgebrachte Essen verspeisen. Morgen gehts über Straubing nach Bogen, gemäß Wettervorhersage weitgehend im Trockenen – das wäre echt toll.











So wunderbar zu lesen, liebe Antje, deine Erfolge in den verschiedenen Brustzentren. Das berührt mich, deine Entschlossenheit, anderen betroffenen Frauen, Mut zu machen. Fühl dich umarmt von mir.
Herzliche Grüße aus Leipzig von Claudia
Liebe Antje, das ist ja ein schönes Zusammenspiel – gerade habe ich mir beim Lesen überlegt, heute zu kommentieren, da ist die liebe Claudia mir schon zuvorgekommen. Dann ergänze ich einmal unsere Leipziger Runde. Ich verfolge alle Deine Etappen und habe mir gestern noch in letzter Minute Deine Fernsehbeiträge in ganz groß angeschaut. Ich drücke Dir die Daumen, dass das Wetter sich zum Positiven wendet, heute ist sehr viel Mitgefühl und noch mehr Respekt angesichts des Regens aufgekommen. Weiterhin einen guten Verlauf sowie schöne, mutmachende Begegnungen und auch von mir eine liebe Umarmung, Ina