Donautour Etappe 8 Ingolstadt – Kelheim 28.08.23
Ja es hatte wirklich die ganze Nacht durchgeregnet und warum sollte es dann früh aufhören – also wieder in die Regensachen schlüpfen und los. Die Termine waren ja auch gleich für 9 Uhr in Ingolstadt vereinbart – also ab durch den Berufsverkehr – das hat gut funktioniert und so war das Fahrrad schon vor 9 Uhr am Fahrradständer des Klinikum Ingolstadt angeschlossen und ich konnte mich auf die Suche nach dem Brustzentrum machen. Die Orientierung im Klinikum war einfach und so konnte ich wie mit der Breast Care Nurse Frau Schlierenkämper telefonisch vereinbart, die Mutmachpost im Sekretariat bei Frau Baal abgeben und das obligatorische Foto machen. Der Weg zur nächsten Station – der Beratungsstelle Ingolstadt der Bayrischen Krebsgesellschaft war überhaupt nicht weit – quasi über die Straße. Hier empfingen mich Frau Adlkofer (Leiterinn der Beratungsstelle) und Frau Reuthlinger sehr freundlich. Sogar für das Foto war schon Alles an die richtige Stelle gerückt. Danach führten wir noch ein sehr abwechslungsreiches Gespräch über die individuellen Wünsche der von Brustkrebs betroffenen Frauen, den ebenso individuellen Vorstellungen der behandelten Ärzte und den Aufgaben und Möglichkeiten einer Krebsberatungsstelle.



Der Regen war dann natürlich immer noch da und ich hatte nun rund 60 km bis Kelheim vor mir. Nach gut 2 h radeln durch die Felder und Dörfer brauchte ich erst mal ne Cola – ach ne ..Tee-Pause. Innerhalb der nächsten Stunde hörte dann der Regen tatsächlich auf und es fuhr sich viel angenehmer – mit kurzen Schiebe-Unterbrechungen an Baustellen. Somit konnte ich nach insgesamt 43 km das Mittagessen beim Bäcker in Bad Gögging schon fast im Sonnenschein genießen.









Hier in der Gegend wird ganz viel Hopfen angebaut – also wenn der irgendwo mal verloren geht – hier gibts Ersatz. Die Flüsse sind durch den Dauerregen wirklich schon recht voll und die Auenwiesen feucht – aber es war überall ein gutes Durchkommen. Endlich zeigte der Wegweiser auch Kloster Weltenburg an – denn ich wollte mir die Fahrt bzw. Schiebung über den Berg nach Kelheim ersparen und lieber das Schiff durch den wunderschönen Donaudurchbruch nehmen.






Die Fahrkarte hatte ich mir schon vor Tagen online gebucht und ich wusste auch, dass das Schiff nur 1x in der Stunde fahren wird. Endlich waren die Felsen vor Kloster Weltenburg zu erkennen und ich trat noch mal richtig in die Pedale, denn das Schiff hatte gerade angelegt und die Mitfahrer aus Kelheim kamen mir alle entgegen – noch schnell im Vorbeifliegen ein Bild gemacht vom Kloster gemacht (zum Glück habe ich den wunderschönen Ort schon mehrfach besuchen können) und dann rüber über die Rampe ins Schiff – geschafft. Die Fahrt durch den Donaudurchbruch konnte beginnen und ich mich entspannen.












Kelheim war in einer knappen halben Stunde erreicht und so habe ich mich ganz gemütlich auf der Bank nieder gelassen und gewartet – auf meinen Lieblingscousin Ralph (keine Angst, es ist jetzt niemand beleidigt – ich habe nur den Einen). Er hat mir gleich die Gepäcktaschen abgenommen und ins Auto gepackt und so bin ich die letzten Kilometer zur heutigen Unterkunft – der Pension Carlbauer – förmlich geflogen.
Das Zimmer auf diesem Bauernhof ist echt super – nur Abendessen hätte ich vor Ort schwierig bekommen – wie gut, dass Ralph da war – so sind wir in eine urige bayrische Kneipe gefahren und haben ordentlich gespeist und die Neuigkeiten über die Familien ausgetauscht- ein echt schönes Treffen und eine sehr willkommene Abwechslung auf der Tour. Morgen, wenn ich in Ralphs Wohnort Regensburg in den Kliniken bin, ist Ralph schon dienstlich auf dem Weg nach Leeds – umso schöner, dass es heute noch geklappt hat.









