Donautour Etappe 6 Dillingen – Neuburg 26.08.23
Auch heute standen über 70 km auf dem Programm und davon die Hälfte bis 12 Uhr, denn da war ich im Brustzentrum Donauwörth angemeldet. Also lieber zeitig starten als hetzen.
Beim Frühstück lachten mich die Eier allzu fröhlich an – da bin ich lieber auf Rührei ausgewichen ;).


Gut gestärkt ging ich auf Strecke – bestes Fahrradwetter – nicht zu heiß, nicht zu kalt und trocken. Da kam ich richtig gut voran, meist auf dem Radweg parallel zur Straße außerhalb der Orte und in den Orten durch die Straßen vorbei an den Kirchen und Bauernhöfen – sehr beschaulich.



Irgendwann führte der Weg auch wieder hinunter zur Donau und dann, welch Überraschung war da doch eine Naturkneipp-Stelle am Wegesrand. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so stieg ich begleitet von einem netten Gespräch mit einer älteren Dame, die jeden Tag mit ihrem E-Bike dahin kommt, stieg ich voller Freude ins Wasser – echt herrlich so eine Radel-Unterbrechung!






Wenig später kam ich an dem Biergarten an, den ich mir schon als Pausenstelle vorgemerkt hatte, aber – manchmal geht der frühe Vogel eben leer aus, wenn der Wurm noch gar nicht aufgestanden ist…



Na gut, dann eben einen Schluck aus der eigenen Trinkflasche und weiter Richtung Donauwörth- ich war mehr als pünktlich an der Klinik.
Die onkologische Fachschwester Alexandra Würmsehr hat ihren heutigen Dienst wegen mir extra zwei Stunden früher begonnen und so konnten wir uns ausgiebig über den notwendigen einfühlsamen Umgang mit den von Brustkrebs betroffen Frauen unterhalten – insbesondere bei der Entscheidungsfindung nach der Mastektomie. Frau Würmseher nimmt sich jedenfalls viel Zeit für die Frauen und so wird die jeweils passende Lösung gefunden – jetzt auch unter Nutzung der Mutmachpost.





Jetzt waren es noch knapp 40 km bis zu meinem heutigen Ziel Neuburg (an der Donau natürlich – und ja – genau hier steht das neue Mineralwolle-Werk von Rockwool ;) – noch ne geografische Bildungslücke geschlossen.
Nach dem Durchradeln von Donauwörth war es quasi wie vorher auch – Radweg an der Straße und ein Dorf nach dem anderen mit ihren heiligen Orten – nur diesmal etwas hügeliger und teilweise weit oberhalb der Donau – also bissel Schiebearbeit war wieder dabei.









Dann wurde der Donauradweg seinem Namen wieder gerecht und führte auf dem Damm der Donau entlang – heute mit besonders vielen Tieren am Wegesrand und auch mit noch deutlichen Spuren der Unwetter.






Dann konnte ich das Schloss von Neuburg schon erkennen – das Hotel war schnell gefunden und kurz nach dem Einchecken begann der angesagte Dauerregen – wieder Glück gehabt. Inzwischen bin ich sauber, satt und zufrieden. Morgen fahre ich vormittags nur die paar Kilometer bis Ingolstadt – dort darf ich mich mit den Frauen der Selbsthilfegruppe Ingolstadt Süd treffen – darauf freue ich mich schon richtig- auch wenn die Wettervorhersage ziemlich viel Regen ansagt.








