Donautour Etappe 3 – Hausen – Scheer 23.08.23

Im Osten geht die Sonne auf – und wie von der Wirtin voraus gesagt, konnte ich das vom Bett aus beobachten. Da fällt das aufstehen leicht und der Kaffeeduft wehte auch schon durchs Haus – das Frühstück ließ keine Wünsche offen – also Empfehlung 1 – das Obere Donaudelta muss man besuchen – Empfehlung 2 – Übernachten in TheCrossing Bed & Breakfast – liebevoller kann man nicht umsorgt werden.

Pünktlich konnte ich Richtung Sigmaringen aufbrechen – sind ja nur 22 km bis dahin – aber eben mit mehreren hundert Höhenmetern dazwischen in ständigem Auf- und Ab – und stehen bleiben muss man ja ach noch ständig, weil man die vielen wundervollen Landschaftsbilder im Handy festtackern will – gelingt natürlich nicht im Ansatz – ein Bild kann die Eindrücke nicht komplett einfangen – Wiesen, Wälder, Kalkfelsen, Vogelgezwitscher; das Plätschern der Donau und das Dahinrollen der Fahrradreifen – einfach nur schön.

Später führte der Weg auch durch Dörfer – Bauernhöfe, Kirchen und Kloster prägen das Bild. ..und immer wieder wird die Donau überquert. Am Wegesrand findet sich dann sogar die erste Werbung meiner heutigen Unterkunft – Hotel Donaublick in Scheer. Um die Mittagszeit erschien das Schloss von Sigmaringen hoch über dem Ort und ich fand einen schönen Platz im Eiscafé. Tatsächlich wurde ich sogar von einer Frau dort aufgrund des gestrigen Fernsehbeitrages erkannt und so gab es ein nettes Pausengespräch.

Nun Stand die Anfahrt zu den Kliniken Landkreis Sigmaringen an- warum nur müssen die Krankenhäuser „immer“ oben auf dem Berg gebaut werden – okay – dann eben schieben. Zum Glück war ich deutlich vor 14 Uhr da und konnte mich nich etwas akklimatisieren bevor mich Frau Zeeb – die Medienreferentin der Klinik und die Lokalredakteurin der Schwäbischen Zeitung Frau Keiper zusammen mit Frau Dr. Benz vom Brustzentrum in Empfang nahmen. Die Mutmachpost wurde wohlwollend entgegen genommen und trotz der kurzfristigen Erkrankung ihrer Kollegin Frau Dr. Stalzer fand Frau Dr. Benz Zeit für ein kurzes Gespräch und das Mutmach-Station-Foto. Dann bekam ich auch noch ein Lunchpaket und eine schöne neue Trinkflasche vom Klinikum überreicht – überaus herzlich.

Der Rückweg runter zur Donau war eine recht wilde Abfahrt – die Bremsen funktionieren- schließlich durfte man nur 30 km/h fahren ;)

Da auf der Internetseite des Hotels stand, dass das Restaurant Ferien macht, hatte ich mich bei Ankunft im Hotel schon auf einen Abendmarsch ins Dorf eingestellt – aber NEIN – das Universum ist mir auch hier hold – in der Weinstube nebenan lädt Wirtin Margret zum Essen- wie toll. Die Frau ist echt ne Wirtin vom alten Schlag und so bin ich nach gutbürgerlichem Essen jetzt ordentlich satt und kann den Abend ausklingen lassen

Morgen wird die Etappe mit 73 km mehr als doppelt so lang wie heute und um 16 Uhr bin ich im BZ Ehingen angemeldet – da werde ich wohl zeitig starten.