Donautour Etappe 17 Melk Krems 06.09.23
Heute mal eine interessante Variante der Nach-Corona-Überlebensstrategie der Hoteliers. Im Hotel gibt‘s kein Frühstück mehr – dafür bekommt man einen Rabatt in einem bestimmten Frühstückscafe der Stadt und dort lässt das Frühstücksbüffet keine Wünsche offen – und das machen mehrere Hoteliersdes Ortes so. Das hieß also: Spaziergang zum Lokal, gemütlich frühstücken mit vielen anderen Gästen und dann über den schon aufgebauten Wochenmarkt zurück zum Hotel. Dann Gepäck aufs Fahrrad geschnallt und bei strahlendem Himmel raus aus Melk.



Die vielfach gelobte Wachau lag vor mir – naja die ersten 10 km waren wenig außergewöhnlich, teilweise wieder direkt neben der Straße, zwar mit eigener Fahrspur aber trotzdem neben den Autos. Bald tauchten dann aber die ersten Weinreben auf und auch allerlei Marillenprodukte wurden am Straßenrand feil geboten.






Das Tal wurde immer breiter und weit und breit überall Weinstöcke und Marillenbäume – immer schön abwechselnd – und einen Café gab‘s dann auch noch – so macht es dann richtig Freude.






Anschließend in leichtem Auf und Ab durch die Orte und die Weinberge, die Burgen auf den Bergen ringsherum gut im Blick mit einem kurzen Stopp an der Wehrkirche St.Micheal – schließlich muss man für solche tollen Ausblicke bei diesem herrlichen Wetter ja mal ein Dankeschön nach oben schicken.






Später wurde das Tal wieder etwas enger und felsiger, aber nicht weniger schön – alte Gemäuer, Weinreben, Denkmäler und Burgen.





Dürnstein – einer der bekanntesten Orte der Wachau glänzte mit seinem Schloss, hübschen alten Gassen und einem leckeren Mittagessen im Dürnsteiner Hof.



Jetzt war es nicht mehr weit bis zu meinem heutigen Zielort Krems – noch ein paar Weinberge und schon war der Torbogen des Ortes erreicht – viel zu früh zum Einchecken im Hotel – aber Glückskäfer bleiben Glückskäfer – das Zimmer war schon fertig und ich durfte rein.






Das konnte ja dann noch nicht alles gewesen sein – und so bin ich frisch geduscht noch auf Sightseeingtour in Krems gegangen. Hier gibt es ein Karikaturmuseum und natürlich eine hübsche Altstadt – mit sämtlichen Marillenprodukten, die man sich denken kann – ich konnte dem Knödel so auch nicht widerstehen – dafür ist das Abendbrot aber einfach entfallen.






Den Dom habe ich auch gefunden und eine Kerze angezündet, für Alle, die gerade Unterstützung notwendig haben. Soeben haben wir uns noch online im AMSOB-Leitungskreis getroffen – schön einen Großteil der Menschen, die an dieser Tour mitwirken, auch mal wieder gesehen und gesprochen zu haben. Das motiviert dann noch mal für die letzten Kilometer bis Wien – morgen steht die vorletzte Etappe bis Tulln auf dem Plan.






