Donautour Etappe 15 Dörnbach Ardagger 04.09.23

Himmlisch geschlafen habe ich bei Nadja. Beim Packen wurde die wurde heute die Sonnencreme mal wieder aus den Tiefen der Tasche hervorgezaubert und aufgetragen – und frisch gewaschene Sachen durfte ich ja auch anziehen. Nach einem leckeren Frühstück konnte ich so auch froh gelaunt starten. Erstmal Bergmann, dann bergab – teilweise recht abenteuerlich abseits der Straße über Schotterpiste, aber doch immer stetig Richtung Linz.

Im Brustkompetenz-Zentrum der Kepler-Uniklinik Linz wurde ich von Schwester Monika und Schwester Sandra empfangen und ich durfte AMSOB vorstellen und die Mutmachpost übergeben – der Leiter des Zentrums Prof. Dr. Schrenk hatte aufgrund einer OP leider keine Zeit – aber die Flyer und Postkarten von AMSOB sind dort gut aufgehoben. Ein Foto durfte aus Datenschutzgründen nicht gemacht werden – das hätte eines mehrstufigen Genehmigungsprozesses bedurft – ich dachte schon in Deutschland sind wir etwas kompliziert, aber unsere Nachbarn können das auch – nicht mal ein Bild von mir alleine vor ihrem Schild wollten sie erlauben -na gut dann tut es eben auch ein Selfie. Danach habe ich mit durch das Innenstadtgewühl zur Redaktion der Monatszeitschrift „Welt der Frauen“ durchgekämpft. Hier war ich mit der Redakteurin Julia Langeneder verabredet für ein Interview für eine Online-Artikel. Für schöne Fotos sind wir dann noch runter zur Donau gegangen – so habe ich jetzt auch mal ein paar aktuelle Bilder von mir mit Rad am Fluß.

Das hat natürlich alles etwas Zeit in Anspruch genommen und ich hatte als wir fertig waren noch ca. 60 km auf dem Plan – also nix wie raus aus diesem Großstadtgewühl – die Wegführung war teilweise echt verwirrend und führte mitten durchs Industriegebiet – man war ich froh als ich den Donauradweg auf der anderen Uferseite erreicht hatte.

Jetzt wurde es wieder richtig gemütlich – schnurgerader asphaltierter Weg auf dem Damm direkt an der Donau oder Straßen durch lustige Orte (z.B Albern) etwas abseits davon. Nach gut 20 weiteren Kilometern knurrte der Magen und der Imbiss am Campingplatz in Au (auch lustig, oder?) kam gerade recht.

Der Weg nach der Pause war ebenso entspannt wie der davor. Auf den Schildern hier steht sogar schon die Entfernung bis Wien – irgendwie komisch – offensichtlich bin ich bald am Ziel – aber ich habe doch gerade erst angefangen, oder?

 

Einen See an der Strecke hatte ich mir als Badesee vorgemerkt – leider ein Trugschluss – es war ein Angelsee mit schlammigen und dreckigem Ufer – na gut dann die restlichen 10 km eben ohne erfrischenden Badestopp. Bald schon konnte ich die Donaubrücke sehen an deren anderem Ufer meine heutige Unterkunft steht.

Im Hotel gibt‘s im Treppenhaus sogar eine sehr interessante Dokumention über den Bau der Brücke und auch das Abendessen konnte ich mit einem super Ausblick auf die Brücke inzwischen genießen. Jetzt wird entspannt und morgen schaue ich mir Melk an – vorher fahre ich natürlich hin ;)