Donautour Etappe 14 Untermühl – Dörnbach 03.09.23

Heute Nacht war eine himmlische Ruhe – trotzdem war ich früh wach – da aber Wochenende ist, gibt es erst später Frühstück und die Fähre beginnt auch erst ab 9 Uhr mit den Fahrten.

Im Zimmer rumlungern ist nicht mein Ding – also raus und einen Geocache suchen – mit Erfolg.

Dann war die spannende Frage – nehme ich die Längsfähre und fahre weiter auf der Nordseite oder lieber die Querfähre zur Südseite – das Ziel Dörnbach liegt auf der Südseite, aber das kann Mann auch später noch über Brücken erreichen. Es gab für alles Argumente und so durfte das Universum entscheiden – fährt der Fährmann zuerst längs dann Nord, wenn quer dann Süd.

Als ich an die Fährstelle kam, war die Fähre schon da – die drei australischen Schwestern hatten sie schon gerufen (die fährt nämlich nur auf Abruf) …uuuuunnnd – LÄNGS war die Ansage – der Dank für diese Entscheidung geht ans Universum. Es war eine kurzweilige Fahrt vorbei an Schloss und Kettenturm und schon standen wir wieder am Ufer.

Zuerst schnurgerade na am Ufer lang, später etwas abseits durch Feld, Flur und Dorf spulten sich die ersten 15 km nur so runter – nur unterbrochen von Fotostopps, damit ich auch zeigen kann, wie wunderschön und entspannend es hier ist.

Dann lockte ein Angebot am Wegesrand, welchem ich unmöglich widerstehen konnte – fünf Badeseen an einer Stelle – einer schöner als der andere. Da musste ich natürlich Pause machen und nicht nur essen und trinken, sondern auch reinspringen – habe mir Nr. II ausgesucht.

Frisch und gestärkt konnte ich die übrigen 15 km in Angriff nehmen – nun wieder auf dem Damm neben der Donau, dann am Kraftwerk Ottensheim rüber zur Südseite und rauf nach Dörnbach zu Nadja. Hier wurde ich gleich mit einem Essen empfangen, bekam ein hübsches Gästezimmer und durfte sogar meine Sachen einer Säuberungsaktion unterziehen – solch eine Gastfreundschaft ist unbezahlbar.

Am Nachmittag kamen noch mehr Mitglieder der hiesigen Selbsthilfegruppe und wir verlebten eine unvergessliche Zeit mit lockeren und gleichzeitig tiefgründigen Gesprächen und die Zeit verging wie Fluge – das Ausprobieren unserer neuen temporären Tattoo‘s von AMSOB durfte natürlich dabei auch nicht fehlen.