Donautour Etappe 11 Bogen – Windorf 31.08.23
Es war ein schöner Tag, der letzte im August – biu, biu, biu (das ist nur für Insider ;)…die Sonne brannte nicht, aber der Regen der Nacht hatte früh aufgehört. Die Nacht so alleine im Waggon war schon ein Erlebnis – das Selfmade-Frühstück ganz okay und so konnte es pünktlich los gehen.






Deggendorf war das Ziel – schon bald stoppten Verbotsschilder die Faht – da ist ja immer so die Frage: Ignorieren oder Ernst nehmen – diesmal habe ich es zum Glück ernst genommen, denn der Donauradweg wird hier neu gebaut. Auf dem alten Weg wurde auch gerade gemäht – ganz ohne Schafe und Meckerziegen – diesmal mit Maschinen- und Manneskraft.






Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Schilderwald – Baustellenschilder – Umleitungsschilder – auf der Alternativstrecke gab es auch genug zu entdecken – Highlight- echte freilaufende Hühner – ich MUSSTE RECHTS überholen!







Viertel Zwölf war ich mit Frauke am Bahnhof verabredet – sie hatte den Artikel in der Zeitung gelesen, war vor einigen Jahren selbst betroffen und hat sich ebenfalls bewusst fürs flach bleiben entschieden und wollte mich heute mal zum Klinikum begleiten.
Wir wurden empfangen vom Chefarzt Prof. Dr. Kuhn und Frau Dr. Küffner. Da hier jede Mastektomie und der ggf. Gewünschte Wiederaufbau zweistufig erfolgt, haben die Frauen genug Zeit, ihre eigene passende Lösung zu finden und werden vom Ärzte- und Pflegeteam dabei unterstützt – nun auch unter Nutzung unserer Mutmachpost. Unsere beiden Gesprächspartner betonten besonders, dass sie sich hier im Klinikum sehr bemühen, schöne flache Narben zu erzeugen und sogenannte „Dog-Ears“ unbedingt vermieden werden.

Nach einem gemeinsamen Weißwurstessen in der Klinikkantine und ein paar Fotos habe ich mich von Frauke wieder verabschiedet, um die noch vor mir liegenden 40 km nach Windorf in Angriff zu nehmen.



Der Schilderwald hörte nicht auf – wieder Umleitung – diesmal über ein Stück des Donau-Ilz-Radweges (auch ganz nett) und dann zurück zur Donau UND Umleitung wegen Hochwasser – meist über die Bundesstraße – demzufolge ohne viele Bilder – da fährt man neben den LKW und PKW lieber durch ohne anzuhalten.






Kurz vor Deggendorf war der Donauradweg wieder wasserfrei – aber das Wasser ist schon noch ganz schön nah dran. Das Hotel liegt direkt am Weg und so brauchte ich zu Bett und Essen nur noch einmal rechts abbiegen. Nun bin ich mal gespannt, was mich morgen auf dem Weg nach Passau und dann weiter über die Grenze nach Österreich erwartet.












