Donautour Etappe 10 Sarching – Bogen 30.08.23

Ja klar, auch dieser Tag fing mit der Morgenroutine an – Aufstehen, Duschen, Packen und Frühstücken. Das ist jetzt schon eingeübt und läuft eben so durch…aber – im Gegensatz zu den letzten Tagen kam heute früh überhaupt kein Regentropfen vom Himmel – was für eine Freude – da radelt es sich doch gleich noch mal so gut.

Zuerst wieder rüber nach Donaustauf – die Walhalla hoch über dem Ort immer gut im Blick und dann weiter am Donauufer durch die Orte und die weite Landschaft. Schafe halten hier das Gras auf den Dämmen kurz und tolerieren in ihrer Mitte auch das ein oder andere schwarze Schaf und einige Meckerziegen.

Nach ca. 27 km fand sich auch eine schön überdachte Pausenhütte – die hätte ich gestern mal gebraucht. Dann im Gleichklang weiter – Dörfer – Felder – Dörfer – Felder – letztendlich über die Brücke am Wehr und schon war Straubing erreicht.

Der Trubel auf dem Marktplatz war mir aufgrund der sonst üblichen Stille um mich rum schon fast zu viel und so fuhr ich nach einem kurzen Fotostopp gleich weiter zum St. Elisabeth Klinikum der Barmherzigen Brüder.

Hier durfte ich im Beisein der Medien-Verantwortlichen mit dem leitenden Oberarzt des Brustzentrums Dr. Neimark sprechen. Er betonte im Gespräch besonders, dass hier die Frauen über alle Möglichkeiten des Umgangs bei einer notwendigen Mastektomie informiert werden und sie dann ihre eigene Entscheidung treffen, die von den Ärzten dann akzeptiert und durchgeführt wird. Nun wartet die Mutmachpost im Zimmer des Chefarztes der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Scholz auf dessen Rückkehr nach dem Urlaub.

Die restlichen 13 km bis nach Bogen fuhren sich fast von selbst – rüber über die Brücke und rein in die Pedale – selbst recht sinnlos aufgestellte Umleitungsschilder konnten den Elan nicht stoppen – schließlich wartete heute ein ganz besonderes Quartier.

Auf Booking.com heißt das „Übernachten im nostalgischen Bahnwaggon“ – und tatsächlich hier am Bahnhof des Örtchens Bogen gibt es einen solchen alten Abteilwagen mit insgesamt 6 Schlafabteilen, zwei Bädern und einem Aufenthaltsraum – alles verwaltet von der Eisdiele davor. Somit ist auch für Verpflegung gesorgt – zumindest heute Abend – morgen früh bin ich Selbstversorger bevor es weiter über Deggendorf nach Windorf geht (bzw. fährt).