Auf zum Endspurt – letzter Radreisetag – nicht herbeigesehnt, aber doch auch gut so. Also zum letzen Mal auf dieser Reise – Aufstehen, Sachen packen, Frühstücken, Rad raus holen, Taschen aufschnallen und los.
Die Sonne lacht, der Weg geht schnurgeradeaus und der Gegenwind hält sich in Grenzen. Tiere säumen den Wegesrand – ich bleibe inzwischen nur noch selten stehen – es gibt ja die meisten Bilder schon.






Auch die letze Pause verläuft unspektakulär und ruhig – nur die Gedanken hängen nun schon wieder mehr bei den kommenden Tagen – denen in Wien und auch denen danach zu Hause – es ist ja genug Energie getankt für alles was ansteht und ich freue mich drauf.






Das Einrollen in Wien geschieht sanft – in Nussdorf verabschiedet sich die Donau – überlässt einem aber den Kanal, um nicht ganz ohne ihr Wasser mitten in der Stadt anzukommen. Die Radwege sind gut ausgebaut, meist völlig separat von der Fahrbahn – ich muss mich nur daran gewöhnen, dass hier mehr Menschen diese benutzen und eben nicht nur mit einfachen Fahrrädern, sondern auch E-Rollern , Lastenrädern usw.






In einem netten Lokal in der Nähe des Hauptbahnhofs bin ich mit Ilse verabredet – einem Mitglied der ersten Stunde von AMSOB. Da ich etwas eher da bin bleibt Zeit gemeinsam mit der Glücksente ihren Toursieg zu feiern – schließlich war sie mir immer eine.Flügellänge voraus. Mit Ilse entspann sich dann ein abwechslungsreiches Gespräch über die vergangenen und aktuellen Zeiten und das was wir tun können oder vielleicht auch nicht, um das Miteinander zu stärken und die allgegenwärtige aggressive Konfrontation zu vermindern – Zuhören ist schon mal ein guter Anfang – ich habe ihr jedenfalls gerne zugehört und wir konnten viele Gemeinsamkeiten entdecken – Spaß mit den neuen AMSOB- Tattoos hatten wir natürlich auch.



Ilse hat mich noch zum Bahnhof gebracht, dort durfte ich pünktlich meine mit dem Zug ankommenden Kinder in Empfang nehmen und auch wir haben das Ende der Tour mit einem leckeren Essen gewürdigt. Jetzt machen wir bis Sonntag noch Wien unsicher bevor uns der Zug nach Hause bringen wird.



Ich kann nur DANKE sagen an
– mein Fahrrad, welches ohne die kleinste Panne gerollt ist
– meinen Körper, der so viel Tage hintereinander mit Freude Fahrrad fahren kann
– die Unterstützung durch die Frauen bei AMSOB – insbesondere Grit für die schönen Posts und Susann und Meike für die Pressearbeit
– allen Menschen in den besuchten Mutmachstationen, für den freundlichen Empfang und offenen Austausch
– die beiden Selbsthiilfegruppen in Ingolstadt und Linz – die Besuche und lieben Gespräche werden immer in meinem Herzen bleiben
– all die Begegnungen am Rande der Strecke
– allen Presse- und Medien-Leuten, die diese Tour mit ihren Beiträgen in den Zeitungen und im Fernsehen publik gemacht haben
Und natürlich
– all den vielen Menschen, die die Tour hier und auf den anderen Kanälen so wohlwollend verfolgt haben
ES WAR MIR EIN VERGNÜGEN!










































































































































































































































































































































